Junger Rat für Hiltrud Lotze

Es ist mir wichtig, junge Menschen für Politik und Demokratie zu begeistern. Ich möchte ihnen zeigen, dass ihre Meinung zählt und Politik nicht langweilig ist. Das ist die Idee hinter dem Projekt „Junger Rat für Hiltrud Lotze“. Die Ratschläge, die mir die Schülerinnen und Schüler geben, lasse ich in meine Arbeit einfließen und teile sie mit meinen Fachkolleginnen und -kollegen aus Berlin. So ist sichergestellt, dass die Stimmen der Schülerinnen und Schüler Gehör in der Politik finden

Gemeinsam suchen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mit mir ein Thema aus, für das sie Ideen und Lösungen entwickeln. Am Ende steht eine Präsentation, in der die Schüler mir ihre Recherchen, ihren Rat und ihre Vorschläge vorstellen und diese mit mir gemeinsam diskutieren. Für die Teilnahme erhält jede Schülerin und jeder Schüler ein Zertifikat.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler setzten im Projekt ganz unterschiedliche Akzente: An der Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg hatten sich Jugendliche beispielsweise mit der Modernisierung des Gedenkens und Erinnerns beschäftigt, an der Freien Schule Hitzacker mit den Themen Lebensmittelverschwendung und Mobilität, am Gymnasium Oedeme mit Klimaschutzpolitik und eine weitere Klasse mit Fragen der Drogenpolitik. 2017 hatten zudem zwei Klassen vom Gymnasium Lüneburger Heide in Melbeck sowie vom Johanneum Lüneburg teilgenommen. In den vorherigen Runden waren die Oberschule am Wasserturm, die Herderschule Lüneburg, die IGS Lüneburg, das Gymnasium Lüchow, die KGS Clenze und die Oberschule Scharnebeck beteiligt.

Von Jahr zu Jahr ist das Interessen an dem Projekt gewachsen, in knapp zwei Jahren haben insgesamt 16 Schulklassen teilgenommen. So haben rund 400 Schülerinnen und Schüler sich mit mir über die Arbeit des Bundestages, ihre Fragen und ihre politischen Ideen ausgetauscht.